Internet of Things

Das Internet der Dinge soll dicke Luft verhindern

Durch Feinstaub hat sich die Luftqualität in vielen Großstädten dramatisch verschlechtert. Eine Systemlösung aus dem Internet of Things könnte helfen, die Belastung an vielen Stellen gleichzeitig zu messen und auf dieser Basis den Verkehr zu leiten.

28.09.2017
Quelle: smartorchestra.de
Das Internet der Dinge soll dicke Luft verhindern (Quelle: smartorchestra.de)

Dem Feinstaub zu Leibe rücken sollen zahlreiche Sensoren, auch in mobiler Form an Fahrrädern. Die gemessenen Werte würden per Internet an ein Analyseprogramm übermittelt, und in der Folge ließen sich elektronische Schilder und Ampeln so steuern, dass der Verkehr rechtzeitig abgeleitet wird. Über diese Idee berichtet der Berliner Software-Entwickler StoneOne AG . Allerdings, so heißt es weiter, fehle im Internet of Things (IoT) noch ein universell einsetzbares Betriebssystem, das alle erforderlichen Grundfunktionen für den Aufbau eines solchen Smart Services bietet. Auch gebe es keinen Marktplatz, auf dem Messdienste bereits vorhandener Sensoren angeboten werden können.

Abhilfe schaffen soll hier das vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderte Projekt "SmartOrchestra" . StoneOne will gemeinsam mit Partnern wie dem Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme (Fraunhofer Fokus) und dem IAAS-Institut der Universität Stuttgart eine Plattform für Smart Services aufbauen, die von anderen Dienstleistern genutzt werden kann. SmartOrchestra soll unter anderem dafür sorgen, dass die Verknüpfung auch bei Sensoren mit unterschiedlichen Standards und Datenformaten funktioniert. Weitere Einsatzgebiete für die Plattform könnten Messungen zur Vorbeugung von Schimmel in Häusern oder die Überwachung von Pegelständen an Flüssen sein.

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