Internet of Things

Das Internet der Dinge hat gerade erst begonnen

Die Euphorie ist groß, die Baustellen sind noch größer: Ein Überblick zeigt, dass vieles erst noch zusammenwachsen muss. Und Big Data heute ist nichts im Vergleich zu den Mengen an Information, die künftig aus dem IoT kommen.

13.02.2017
IoT Security
Die IoT-Technologien stecken derzeit noch in den Kinderschuhen.

Sechs wichtige Trends hat das Beratungs- und Entwicklungsunternehmen Consol im Internet der Dinge ausgemacht. Zwar werde die IoT-Entwicklung in vielen Bereichen zur Komfort-, Effizienz- und Produktivitätssteigerung beitragen, insgesamt steckten die Technologien derzeit aber noch in den Kinderschuhen. Die Analysten erwarten kurz- bis mittelfristige Veränderungen von teils deutlich disruptivem Charakter. Im Einzelnen nennt Consol die Blockchain als optimales Identifikationsmedium, den endgültigen Durchbruch des Internet-Protokolls IPv6 (das ein Ende der Adressknappheit verspricht), eine Fülle neuer Applikationen und Anwendungsgebiete sowie enorme Big-Data-Mengen – wobei aus Consol-Sicht die Gefahr von Manipulationen oder fehlerhaften Übertragungen noch nicht ausreichend angegangen wurde.

Kritisch sieht man bei Consol die bisherigen Bemühungen, das Internet der Dinge abzusichern. "Nur wenn Hersteller und Anwender mehr Augenmerk auf die Sicherheit legen, werden sich größere Sicherheitsvorfälle vermeiden lassen", mahnt Henning von Kielpinski, Leiter Business Development. Auf der Risikoseite sieht Consol vor allem eine Zunahme von DDoS-Attacken auf ungesicherte IoT-Geräte, wie sie schon in der Vergangenheit zu massenhaften Ausfällen führten. Hinzu kommen Herausforderungen im Bereich der Interoperabilität: Die Vielzahl unterschiedlicher, oft inkompatibler Kommunikationsprotokolle dürfte vorerst noch zunehmen.

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