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Das Internet der Dinge assistiert bei der Familienplanung

Die fruchtbaren Tage mit Hilfe der Körpertemperatur zu bestimmen, gilt als eher unsichere Methode der Familienplanung. Das Startup trackle will die Verlässlichkeit dieser Methode nun auf das Niveau der Anti-Baby-Pille heben – und zwar mit IoT-Technologie.

16.05.2017
trackle
Das Internet der Dinge assistiert bei der Familienplanung (Foto: trackle)

Basis des Systems von trackle ist ein hochgenauer und vernetzter Temperatursensor. Er misst die Körperkerntemperatur der Nutzerin und übermittelt sie über die Public Cloud an ein Mobilgerät. Das System wertet die gemessenen Daten aus und berechnet den jeweiligen Zyklusstatus. Maschinelles Lernen soll dazu beitragen, die Verlässlichkeit der Prognosen zu optimieren. trackle basiert auf Microsofts Cloud-Plattform Azure Deutschland , bei der sichergestellt ist, dass die Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland gespeichert werden.

Das jetzt vorgestellte trackle-System ist die neueste einer ganzen Reihe vergleichbarer Hilfen zur Familienplanung, die in den letzten Jahren entwickelt wurden. So stellte VivoSens Medical aus Leipzig auf der CeBIT 2016 seinen OvulaRing vor, im Sommer 2016 brachte Ava Science aus San Francisco das Wearable Ava auf den Markt. Beide nutzen ebenfalls Biosensoren und errechnen den Zyklus mit Hilfe der gemessenen Daten. Während VivoSens Medical und Ava Science vorwiegend damit werben, mit ihren Produkten ließe sich eine Schwangerschaft begünstigen, versprechen die trackle-Entwickler, ihr System helfe sowohl Frauen, die schwanger werden wollen, als auch jenen, die genau das nicht wollen.

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