AUTOMOTIVE & MOBILITY

Daimler experimentiert mit selbstfahrenden LKW-Konvois

"Truck Platooning" soll den CO2-Ausstoß und den Energieverbrauch bei LKW-Transporten minimieren. In den USA startet Daimler jetzt Testfahrten auf ausgewählten Highways.

05.10.2017
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In Oregon und Nevada bringt Daimler miteinander vernetzte, selbstfahrende Trucks auf die Straße. Wie das Unternehmen auf der North American Commercial Vehicle Show in Atlanta bekannt gab, soll das Truck Platooning für bessere Energieeffizienz und höhere Sicherheit sorgen und die Fahrer entlasten. Da die vernetzten LKWs im Konvoi mit deutlich geringeren Abständen fahren können, verbrauchen die Fahrzeuge im Windschatten weniger Energie.

Assistenzsysteme sorgen für optimalen Abstand und für das Verbleiben in der richtigen Fahrspur und bringen im Notfall alle Laster gleichzeitig zum Stehen.

In einem ersten Schritt testet Daimler die neue Technologie an zwei miteinander verbundenen New Cascadia-Trucks der US-Tochter Freightliner. Vom nächsten Jahr an soll gemeinsam mit Flottenkunden die Tauglichkeit des Konzepts im Alltag erproben werden.

Auch in Europa ist Truck Platooning ein Thema: Im Rahmen der European Truck Platooning Challenge testeten LKW-Hersteller bereits im April 2016 auf einer Sternfahrt in den Hafen von Rotterdam entsprechende Technologien. Für Fahrten im öffentlichen Verkehr fehlen bislang aber sowohl in Europa als auch in den USA die rechtlichen Rahmenbedingungen.

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