Research & Innovation

D2030: Was wäre, wenn …?

Im CeBIT Future Talk stellt die Initiative D2030 Resultate ihres Online-Dialogs vor. Titel des Thementags: "Digitale Souveränität".

27.01.2017
Teaser2

Die digitale Transformation bringt nicht nur für Unternehmen tiefgreifende Veränderungen mit sich, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes. "Künstliche Intelligenz und autonome Systeme schaffen völlig neue Produktions- und damit Arbeitswelten", erklärt Robert Thielicke, Chefredakteur der Zeitschrift "Technology Review": "Soziale Medien verändern die Kommunikation und nehmen Einfluss auf die Politik, digitale Vernetzung schafft neue Wege für den Wissenserwerb und verändert damit das Bildungssystem und die Art und Weise, wie Innovationen entstehen."

Was bedeutet diese Entwicklung für die Zukunft von Arbeit, Bildung, Demokratie? Welchen Einfluss haben Big Data, lernende Maschinen und automatisierte Entscheidungen auf die Souveränität von Menschen, Unternehmen, gar Nationen? Die Initiative "D2030 – Eine Landkarte für die Zukunft" hat über 1000 Experten zu den Entwicklungen in relevanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen befragt.

Die Ergebnisse werden im CeBIT Future Talk am 24. März 2017 (10 bis 15 Uhr, Halle 6, Stand A54) von führenden Wissenschaftlern bekannt gegeben und eingeordnet. "Technology Review" gestaltet den Thementag "Digitale Souveränität". Chefredakteur Robert Thielicke ist Moderator der Vorträge und Diskussionsrunden.

Mit dem Thema "2030: Die Treiber" wird die Veranstaltung am Freitag um 10 Uhr eröffnet. Wie wird die Digitalisierung die Zukunft von Deutschland prägen? Beate Schulz-Montag und Klaus Burmeister (Geschäftsführer Initiative D2030), Stefanie Ollenburg (S|OLLENBURG Konzeption & Design), Kai Görlich (SAP) und Dr. Alexander Fink (SCMI AG) geben einen Überblick über die Ergebnisse aus dem Online-Dialog. Ihre Schwerpunkte: digitale Transformation, Industrie 4.0 und Arbeitsmarkt, Wohlstandsentwicklung und politische Teilhabe sowie Bildungssystem und Innovationsklima.

Um 10.45 Uhr wird der "Strukturwandel der Öffentlichkeit" thematisiert. Die Frage: Wie verändert sich die Medienlandschaft und was bedeutet das für die Wissens- und Meinungsbildung in der Demokratie? "Automation und Zukunft der Arbeit" stehen ab 11.30 Uhr auf der Agenda. Prof. Dr. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer IAO gibt einen Ausblick, wie sich die Arbeit in Zeiten der Automation verändert.

Nach der Mittagspause geht es im Forum um 12.45 Uhr weiter mit Bildung und Wissenschaft/Innovation – genauer: Wie verändern sich die Anforderungen an Wissenschaft/Innovation und Bildung? Die Welt als vernetztes System und die Zukunft der künstlichen Intelligenz sind ab 13.30 Uhr Thema von Prof. Dr. Lukowicz, DFKI (angefragt), der an der ETH Zürich autonome Systeme und künstliche Intelligenz untersucht.

"Was wäre, wenn ...?", fragen von 14.15 bis 15.00 Uhr Klaus Burmeister und Robert Thielicke vier Teilnehmer der Podiumsdiskussion "Das digitale Deutschland 2030": Prof. Dr. Lukowicz, (DFKI, angefragt), Prof. Dr. Wilhelm Bauer (Fraunhofer IAO, angefragt), Dr. Alex Fink (SCMI) und Kai Görlich (SAP) blicken in die Zukunft.

Research & Innovation RSS Feed abonnieren