Cyber Security

Cybercrime nimmt Smart Homes aufs Korn

Microsoft bekommt etwas Luft: Softwarelücken in Windows stehen 2017 offenbar nicht mehr ganz oben auf der Liste der beliebtesten Einfallstore für Hacker und Erpresser. Stattdessen rücken Drohnen und Smart Homes ins Fadenkreuz der Kriminellen.

16.12.2016
Threat Predictions Report
Der jüngste Threat Predictions Report von McAfee Labs (Foto: Intel Security)

Mit der fortschreitenden Digitalisierung haben sich die Herausforderungen für die IT-Sicherheit gewandelt. Das zeigt konkret der jüngste Threat Predictions Report , den McAfee Labs, das Forschungszentrum von Intel Security, veröffentlicht hat. Zu den positiven Trends, die das Prognoseteam für 2017 identifiziert hat, gehört ein Rückgang der klassischen Exploits, die Windows-Sicherheitslücken nutzen, auch könnten die Angriffe mit Ransomware spürbar weniger effizient sein.

Zunehmen werden dagegen Attacken auf IoT-Geräte, die Angreifern die unbemerkte Kontrolle kompletter Smart Homes ermöglichen könnten. Für wahrscheinlich hält Intel Security auch sogenannte Dronejackings: das Kapern und Entführen oder Umleiten von Drohnen. Außerdem werden sich Kriminelle zunehmend Techniken aus der Werbung zunutze machen, um Malware weiter und schneller zu verbreiten.

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