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Cloud 4.0: Diese Tools und Anbieter müssen Sie kennen

Die Cloud ist im Mainstream angekommen: Fast jedes zweite deutsche Unternehmen setzt bereits auf Hybrid-Modelle oder schiebt gleich seine gesamte IT-Infrastruktur in die Wolke, darunter zunehmend auch Kleinbetriebe und Mittelständler. Ein Wegweiser durch den Cloud-Dschungel.

01.03.2016
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Die Cloud ist im Mainstream angekommen.

Im Bereich Kundenbeziehungsmanagement (CRM) hat sich Salesforce als Marktführer etabliert. Mehr als 150.000 Unternehmen nutzen die Software des US-Anbieters als "Pay-as-you-go"-Service über das Internet.

Kunden gewinnen in der Cloud

Die Lösung soll es Unternehmen ermöglichen, ihre verkaufsrelevanten Informationen an einer Stelle zu bündeln. Vertriebsmitarbeiter haben damit jederzeit Informationen über Leads, Kontakte, Firmen und Projektaktivitäten zur Hand. Zusätzlich lässt sich mit dem CRM eine immer drängendere Herausforderung im Service- und Marketingbereich lösen: die zunehmende Vielfalt an Kommunikationskanälen. Durch die zentrale Datenhaltung in der Cloud können Mitarbeiter jeden Kunden eindeutig identifizieren und persönlich ansprechen – egal, ob die Interaktion über Telefon, E-Mail, Web, sozialem Netzwerk oder Chat stattfindet.

Komplett-Portfolio auf Abruf

Auch SAP präsentiert Kunden eine breite Palette an Cloud-Lösungen für Marketing, Service und Vertrieb. Die Walldorfer haben ihr Angebot durch gezielte Zukäufe und Neuentwicklungen ergänzt und bieten mittlerweile Lösungen für nahezu jeden Fachbereich, darunter auch Finanzmanagement, Beschaffung und Commerce. Vor allem die Personalsoftware des Konzerns ist populär: SAP SuccessFactors soll dabei helfen, HR-Prozesse zu verschlanken, Mitarbeiter zu motivieren und im "War for Talents" den Wettbewerb auszustechen.

SAP hat aber auch Produkte im Portfolio, mit denen sich ganze ERP-Systeme in der Cloud abbilden lassen. Diese Option ist gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen sowie Konzerntöchter einen Blick wert.

Die Software AG hat ihr Angebot für öffentliche, private und hybride Cloud-Szenarien in den letzten Jahren ebenfalls ausgebaut. Das Unternehmen bietet heute unter anderem Software-as-a-Service-Dienste, mit denen Kunden die Zusammenarbeit zwischen ihren Standorten verbessern, ihre Business-Prozesse analysieren und optimieren sowie ein IT-Portfoliomanagement aufbauen können. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein Portal für die Veröffentlichung, Vermarktung und Steuerung von APIs auf den Markt gebracht

Deutsch-amerikanische Kooperationen

Das Safe-Harbor-Urteil zeigt Wirkung: Der US-Software-Riese Microsoft wird noch 2016 seine Cloud-Dienste – darunter vor allem Azure und Office 365 – auch aus deutschen Rechenzentren anbieten. Strategische Partner sind die Deutsche Telekom und deren Tochter T-Systems. Die deutschen Unternehmen sollen nicht nur als Betreiber der Rechenzentren agieren, sondern auch als Datentreuhänder. Microsoft-Mitarbeiter erhalten keinen Zugriff auf die Daten, deren Verwaltung liegt allein bei T-Systems. Das soll Kunden einen Cloud-Betrieb gemäß deutscher Datenschutzregeln garantieren und der Neugier ausländischer Ermittlungsbehörden einen Riegel vorschieben.

Bereits seit 2014 sind die Amazon Web Services (AWS) am deutschen Markt. Verfügbar sind skalierbare Rechenressourcen für das Hosting von vielfältigen Anwendungen. Unternehmen können unter anderem frei anpassbare Rechenkapazitäten nutzen, beliebige Datenmengen speichern und abrufen, relationale Datenbanken einrichten und betreiben sowie online Inhalte für Mitarbeiter bereitstellen.

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