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Cisco entwickelt zentrale IoT-Plattform für Smart Cities

Mit der Plattform "Cisco Kinetic for Cities" sollen Städte künftig Netzwerke, Sensoren und Prozesse an zentraler Stelle integrieren können. Laut Hersteller ist das System am Ernst-Reuter-Platz in Berlin bereits im Einsatz.

04.12.2017
Quelle: Technische Universität Berlin / DAI-Labor
Quelle: Technische Universität Berlin / DAI-Labor

Der aktuelle Zustand einer Stadt lässt sich kaum auf einen Blick erfassen. Das Gesamtbild ergibt sich erst, wenn man die Daten von Sensoren zur Messung der Verkehrsdichte, von Systemen, die die Auslastung von Parkplätzen beobachten, von Videokameras, die sicherheitskritische Bereiche überwachen, von Geschwindigkeitsmessern, von Notfallmeldern und von vielen weiteren Sensoren zusammenfasst.

Bislang mussten die Verantwortlichen in den Städten die unterschiedlichen Management-Tools verschiedener Herstellern nutzen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Das will das US-Telekommunikationsunternehmen Cisco mit der Plattform " Cisco Kinetic for Cities " nun ändern: Mit Hilfe von Adaptern integriert die Plattform bereits jetzt die Daten von Sensoren von 64 Herstellern, für die Sensoren von weiteren 45 sind sie in Vorbereitung.

Als Beispiel für die Umsetzung nennt Cisco den Berliner Ernst-Reuter-Platz, wo Sensoren die Verkehrsdaten von Fahrzeugen und Fußgängern erfassen. Die Plattform liefert diese Daten nun gebündelt an die Distributed Artificial Intelligence (DAI)-Labore der Technischen Universität Berlin. Dort wollen die Forscher über einen Ideen-Wettbewerb jetzt neue Wege finden, diese Daten optimal nutzbar zu machen.

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