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CeBIT Switzerland Summit: Wir sind noch nicht abgehängt!

Die Digitalisierung Europas, die Wettbewerbsfähigkeit eines ganzen Kontinents in der digitalen Welt – das war das Kernthema beim hochkarätig besetzten CeBIT Switzerland Summit im Rahmen der CeBIT Global Conferences 2016.

14.03.2016
CB 2016 Switzerland Summit Wanka
CB 2016 Switzerland-Summit Ammann

Die digitale Transformation und der digitale Binnenmarkt beschäftigt nicht nur die Mitglieder der Europäischen Union, sondern auch enge Partner wie die Schweiz. Das zeigte sich deutlich beim CeBIT Switzerland Summit. Angestoßen durch Impulsvorträge von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Johann N. Schneider-Ammann, Bundespräsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft, entwickelte sich eine spannende Diskussion um die digitale Zukunft.

"Wir sind noch nicht abgehängt, auch wenn wir vielleicht die erste Hälfte der Digitalisierung verloren haben", das war die Meinung aller Beteiligten. So zum Beispiel auch von Bitkom-Präsident Thorsten Dirks, der sagte: "Wir müssen uns anstrengen, um die zweite Hälfte zu gewinnen."

Im Digitalen sei es wichtig, schnell über Landesgrenzen hinwegzugehen und junge Start-ups sowie innovative Ideen aus der etablierten Industrie schnell und effektiv zu fördern.

Auch hier herrschte Einigkeit: Politik und Wirtschaft müssen in Europa die Rahmenbedingungen schaffen, um die Digitalisierung voranzutreiben – und eben nicht abgehängt zu werden.

CB 2016 Switzerland Summit Noser Dirks
CB 2016 Switzerland Summit Wirth Guzella

Eine weitere Erkenntnis: Um erfolgreich einen Gegenpol zu den USA und China zu setzen, müsse man sich nicht nur digital transformieren und die Leitindustrie aus den USA imitieren, sondern auch auf europäische Qualitäten besinnen, um die man durchaus auch international beneidet werde. Zum Beispiel die breit angelegte Bildung abseits von Elite-Universitäten. Ministerin Johanna Wanka forderte deshalb auch Langzeit-Investitionen in Bildung und Forschung.

Doch gut ausgebildete Kräfte allein reichen nicht.

"Wir müssen den Ehrgeiz haben, groß zu denken",
sagte Ruedi Noser, Präsident des ICTswitzerland, des Dachverbandes der ICT Branche.

Im Digitalen sei es wichtig, schnell über Landesgrenzen hinwegzugehen und junge Start-ups sowie innovative Ideen aus der etablierten Industrie schnell und effektiv zu fördern.

Auch hier herrschte Einigkeit: Politik und Wirtschaft müssen in Europa die Rahmenbedingungen schaffen, um die Digitalisierung voranzutreiben – und eben nicht abgehängt zu werden.

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