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Brennt für Dinge: Christopher Obereder auf der CEBIT

Was er anfasst, funktioniert. Und zwar richtig gut. Seine ersten Webseiten programmierte er im Alter von 13 Jahren, keine drei Jahre später gründete er sein erstes Unternehmen. Bei den Promis und auch bei den Gründern im Silicon Valley ist der Münchener Christopher Obereder (25) bekannt wie ein bunter Hund. Auf der CEBIT 2018 lüftet er "Das Geheimnis des Silicon Valley".

26.10.2017
Christopher Obereder (Foto: David Visnjic)
Christopher Obereder (Foto: David Visnjic)

Zwei Firmen hat er bereits verkauft, darunter die App Inlope an Microsoft. Aktuell beschäftigt der 25-Jährige in seinem Unternehmen ein knappes Dutzend Mitarbeiter. Und auf die legendäre Forbes-Liste der 30 weltweit besten Technologen unter 30 Jahren hat er es auch schon geschafft.

Seit geraumer Zeit pendelt er zwischen seiner Heimatstadt München und dem Silicon Valley hin und her, trifft dort Promis und Gründer, lässt andere an seinen Erfahrungen teilhaben und bringt immer wieder neue Geschäftsideen an den Start – und das aus allen Bereichen: Spiele, Communication-Tools oder Social-Media-Plattformen.

"Ich bin nur einer, der für Dinge brennt."
Christopher Obereder

In einem Interview mit der Huffington Post gesteht er: Ich bin kein Überflieger, ich bin einer, der für Dinge brennt. Gleichzeitig geht er hart mit seinen Altersgenossen ins Gericht. Er selbst sei kein Überflieger, er sei vielmehr einer, der für Dinge brennt. Seine Generation habe die besten Chancen, nutze sie aber nicht. Die Mehrzahl seiner Altersgenossen landeten dann eben doch in den Konzernen, anstatt zu gründen und Unternehmer zu werden.

Die jungen Menschen wollten Sicherheit oder schnelles Geld, oder am besten beides. Er selbst habe es bei einer Bank in London versucht, aber man erreiche in den Strukturen schnell eine Grenze, an der man nicht weiterkomme. Den schnellen Aufstieg in den Konzernen schafften nur wenige. Wenn man aber erst einmal drin sei, komme man nur selten wieder raus. Die Aussicht auf Dienstwagen und Altersvorsorge mache einfach zu bequem. Deshalb sind viele zu bequem oder schlicht zu feige, etwas Eigenes zu versuchen.

In den vergangenen Jahren hat Obereder selbst in verschiedene Startups investiert und berät einige der größten im Silicon Valley dabei, in Finanzierungsrunden erfolgreich zu sein. Dabei bringt er auch sein beeindruckendes Netzwerk ein. So arbeitet er zusammen mit 50 Cent, Snoop Dog, Chris Brown, Kingbach und vielen weiteren.

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