Big Data & Business Intelligence

Big-Data-Projekte: Am Anfang steht immer die Idee!

Datenanalyse ist nicht nur für Große da. Auch Startups können damit ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufbauen.

18.08.2016
Big Data & Cloud 3

Die weltweite Datenmenge soll laut einer IDC-Prognose bis 2020 auf 40 Zettabyte ansteigen. Eine unvorstellbare Menge – Vernetzung, Digitalisierung, steigende Rechnerleistungen und die Cloud machen’s möglich. Aber welche der vielen Daten sollte man auswerten? Welcher Aufwand ist für ein Unternehmen oder ein einzelnes Projekt sinnvoll? Um das zu beurteilen, ist das Fachwissen von Datenanalysten gefragt – und/oder ein gutes BI-Analysetool.

Big Data und – daraus folgend – Datenanalyse halten in alle Unternehmensbereiche Einzug. Nicht nur Unternehmensleitungen und Controlling sind damit befasst. Auch immer mehr Vertriebs- und Marketingmitarbeiter bekommen Big-Data-, Datenanalyse- und Business-Intelligence-Tools an die Hand.

Wie fortgeschrittene Analysen und Vorhersagen helfen können, einen Erkenntnis-Mehrwert aus den schnell wachsenden Datenmengen zu generieren, wird im BARC-BI- und Big-Data-Forum der CeBIT 2017 deutlich. Wie in diesem Jahr werden mehr als 1300 Zuhörer im Fachforum der Halle 5 erwartet. Aktuelle Stichworte sind Data Mining, maschinelles Lernen, Prognoseverfahren und Operations Research.

Dass KMUs ebenso wie Konzerne vom Wandel betroffen sind, stellt Dr. Carsten Bange im BARC-Blog fest. "Big Data ist nicht nur etwas für große Unternehmen", so der Geschäftsführer des Business Application Research Center. Die Beschäftigung mit Big Data hänge nicht davon ab, ob ein Unternehmen groß oder klein ist. Vielmehr seien solche Unternehmen Vorreiter, "die entweder ohnehin ein Geschäftsmodell haben, das sehr stark auf Daten und Informationen aufsetzt, oder aus Branchen mit starkem Wettbewerb wie Telekommunikation und Finanzen stammen". Viel Aktivität sei auch im Handel und der Industrie zu beobachten sowie in Service-Unternehmen jeder Art. Das Alter scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen: Jüngere Unternehmen sind oft innovativer und schneller, wenn es um die Nutzung von Daten geht, wie Carsten Bange feststellt:

"Gerade unter den Fintechs finden sich auch kleine Unternehmen, die mit Big-Data-Auswertungen ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufbauen."

Am Anfang von Big-Data-Projekten stünden meist Ideen, wie Daten und Datenanalysen zur Prozessverbesserung oder zur Veränderung des Geschäftsmodells beitragen können, so Bange. Diese Kreativität zu fördern und eine Entwicklung und Erprobung von der Idee bis hin zu ihrer Umsetzung zuzulassen, bedürfe "der umfassenden Unterstützung des Managements". Die Innovationskultur eines Unternehmens muss es laut dem BARC-Geschäftsführer ermöglichen, "dass Ideen schnell entstehen können und sich ebenso schnell erproben wie verwerfen lassen. Ferner muss in der Organisation die Bereitschaft existieren, Innovationen aufzunehmen und umzusetzen".

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