Smart Home

Beim Smart Home bremsen Kosten die Begeisterung

Fast drei Viertel der Menschen in Deutschland würden ihre Wohnung gern intelligent vernetzen, vor allem in Sachen Sicherheit und Energiesparen. Doch viele finden die angebotenen Lösungen zu teuer.

24.04.2017
Smart Home Studie
Vorbehalte gegenüber Smart Home (Quelle: Coqon)

Smart Homes sind in Deutschland durchaus angesagt, vor allem bei der Generation Y, also den 18- bis 35-Jährigen. Doch die Kosten halten viele davon ab, ihr Haus oder ihre Wohnung tatsächlich zu vernetzen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Smart-Home-Experten COQON durchgeführt hat. Danach können sich nur 85 % der Generation Y vorstellen, künftig nicht in Smart-Home-Technologie zu investieren, bei allen Befragten, unabhängig vom Alter, sind das 25 %. Priorität hat bei der Vernetzung die Sicherheit rund um Haus oder Wohnung, gemeint sind also Bewegungsmelder, Fensterkontakte oder Lichtsteuerung, dicht gefolgt von Systemen zur Energieeinsparung. Geschlechtsspezifische Unterschiede ergab die Befragung vor allem bei der intelligenten Vernetzung der Unterhaltungselektronik. Während 27 % der Männer in eine solche Technologie investieren würden, sind es bei den Frauen nur 15 %.

Ein bedeutender Teil der Befragten hält Smart-Home-Lösungen jedoch für zu teuer: 45 % der Männer und 40 % der Frauen äußerten entsprechende Bedenken. Auftraggeber COQON ließ es sich nicht nehmen, in seiner Veröffentlichung zur Studie darauf hinzuweisen, dass es staatliche Förderungsmöglichkeiten für Smart Homes gebe, beispielsweise durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) – und dass fast die Hälfte der Befragten davon nichts gewusst habe.

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