Digitale Transformation

Bauer 4.0 sucht Breitband

Kein Traktor ohne GPS, keine Melkmaschine ohne tägliche Datenübermittlung. Landwirte sind schlau genug zu wissen, welche Chancen die Digitalisierung ihnen bietet. Was ihnen fehlt, ist die Datenanbindung.

13.02.2017
Landwirtschaft 4.0 Breitband 5G
(Grafik: Bitkom)

Die unzureichende digitale Infrastruktur im ländlichen Raum behindert die Digitalisierung der Landwirtschaft – darin sind sich der Digitalverband Bitkom und der Deutsche Bauernverband einig. Beide dringen deshalb darauf, die Lücken beim Breitbandausbau im ländlichen Raum so schnell wie möglich zu schließen. "Moderne Landwirtschaft ist nur möglich, wenn digitale Technologien besser genutzt werden können. Dazu braucht es zukunftsfähige Infrastruktur auch im ländlichen Raum", betont Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Von Melkrobotern in der Milchviehhaltung bis hin zur Big-Data-Präzisionslandwirtschaft auf den Äckern – die Landwirte befinden sich mitten in einer rasanten digitalen technologischen Entwicklung in Richtung Landwirtschaft 4.0. Schon heute nutzt mehr als jeder Zweite in der Branche digitale Lösungen, wie eine repräsentative Bitkom/DBV-Befragung unter 521 Landwirten und Lohnunternehmern gezeigt hat. Nahezu zeitgleich stellte die CDU/CSU-Fraktion ein Positionspapier zum Stichwort Smart Farming vor, das den Schlüssel zur Digitalisierung ebenfalls in der flächendeckenden Verfügbarkeit breitbandiger Netztechnologien sieht (Glasfaser, 5G etc.). Aus Sicht der Politik ergeben sich durch Landwirtschaft 4.0 nicht nur Produktivitätsvorteile, sondern auch eine bessere Ressourceneffizienz sowie neue Möglichkeiten von "Transparenz und Rückverfolgbarkeit bei der Herstellung von Lebensmitteln".

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