Virtual Reality

Bankkunden mit VR-Brille kaufen Aktien per Blick-Klick

In Deutschland lag die Aktionärsquote 2015 bei rund 14 %. Das könnte bald mehr werden, wenn sich die Wertpapierkäufer in den virtuellen Börsenwelten einer Trading-App spontan entscheiden.

14.02.2017
Banking Virtual Reality VR-Brille
(Foto: Swissquote)

Die Online-Bank Swissquote hat eine Trading-App für den Wertpapierhandel entwickelt, die die speziellen Möglichkeiten von VR-Brillen nutzt. Der Nutzer bewegt sich mithilfe der Brille in einer nach seinen Bedürfnissen konfigurierbaren virtuellen Welt. Dort kann er sich in 360-Grad-Perspektiven unter den verfügbaren Finanzinformationen – etwa SMI , Währungspaaren und anderen Kennzahlen – umsehen und auf Wunsch einzelne Wertpapiere näher in Augenschein nehmen, nur durch seinen Blick gesteuert, der per Eye Tracking erfasst wird.

Kunden von Swissquote haben innerhalb der virtuellen Welt außerdem Zugriff auf ihr Profil und ihre Konteninformationen und können auch gleich Aufträge auf den Weg bringen. Der Aufwand dafür ist nach Angaben des Bankhauses gering, da wichtige Kriterien – etwa der Investitionsbetrag – bereits vorkonfiguriert sind und nicht bei jedem Trade neu erfasst werden müssen. Um einen Handel abzuschließen, müssen Kunden nach Auswahl des entsprechenden Wertpapiers ihren Blick auf die Schaltfläche "Kaufen" richten und die Transaktion im nächsten Schritt bestätigen.

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