Wegweiser Mittelstand

Aspekt 5: IT

Die Digitalisierung ermöglicht Ihnen die bedarfs- und produktivitätsorientierte Nutzung von IT

07.02.2017

Die Rolle der IT hat sich geändert

KMU Aspekt 5 - IT
Bildquelle: Designed by Pressfoto / Freepik

Heute muss sich jeder im Unternehmen, der die Innovation von Produkten und Services seines Unternehmens im Sinn der Digitalisierung vorantreiben will, mit aktuellen IT-Themen auseinandersetzen. Das betrifft alle Führungsebenen und Abteilungen. Die IT-Verantwortlichen müssen im Gegenzug ihr Rollenverständnis von klassischen "Technologiebetreibern" hin zu geschäftsorientierten Strategiepartnern verändern.

Wert der Technologie erkennen

Der Wert von IT-Technologien manifestiert sich heute nicht (mehr) in Investitionen in Hardware und Softwarelizenzen, sondern in verbesserter Wertschöpfung durch digital angereicherte Produkte und Services, wie Kunden sie heute haben wollen. Eine offene Haltung gegenüber innovativen IT-Services, die flexibel aus der Cloud bezogen werden können, sorgt im Rahmen der digitalen Transformation für die heute nötige Agilität und Relevanz.

Mithilfe von IT-Diensten aus der Cloud können Sie digitale Prozess-, Produkt- und Service-Innovationen Ihres Unternehmens mit weniger eigenem technologischem Aufwand vorantreiben. Sie verbessern so beispielsweise die interne und externe Zusammenarbeit und die Ressourcenplanung. Außerdem können Sie Ihre Kunden und Interessenten jederzeit und überall mit automatisierten digitalen Zusatzleistungen versorgen.

Wert der Daten erkennen

Informationen über Kunden sind wertvolles Kapital. Es ermöglicht, zielgenau auf deren individuelle Anforderungen und Bedürfnisse einzugehen. Das in Online-Portalen und sozialen Medien etc. vorhandene Datenmaterial enthält Wissen über allgemeine Vorlieben, situationsbedingte Wünsche oder sich abzeichnende Trends und wird zur Basis für eine Ansprache mit echtem Mehrwert.

Wissensgenerierung als Produktionsfaktor betrachten

Geschäftsanwendungen und mobile Apps ermöglichen Ihnen den Zugriff auf Daten, aus denen Sie den Produktionsfaktor Wissen mithilfe von Auswertungstools in der Cloud automatisch und in Echtzeit generieren können.

Beispielsweise können Sie umfassende Daten über Märkte und Marktleistungen mithilfe digitaler Monitoring- und Bewertungstools genau analysieren, um das tatsächlich vorhandene Kundenpotenzial zu identifizieren. So haben Sie immer eine virtuelle "Hand am Kunden" und können auf alle Reaktionen, Interaktionen und Aktivitäten kurzfristig und individuell(er) eingehen. Auf die dafür benötigten Lösungen – bis hin zu Big Data- und Analytics-Tools – kann heute jedes Unternehmen in der Cloud zugreifen.

Digitale Integration als Innovationstreiber

Geht es beim Einstieg in die digitale Transformation noch um die Vernetzung der verschiedenen Unternehmensbereiche in einem Daten- und Wissenspool, wie ihn beispielsweise eine ERP-Software bereitstellt, steht im nächsten Schritt die flächendeckende Integration von Drittsystemen im Mittelpunkt.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise: Auch Daten, die ihren Ursprung außerhalb der ERP-Software haben, können in dieses System integriert, genutzt und weiterverarbeitet werden. Unternehmen sind damit in der Lage, übergreifende Analysen und Workflows zu nutzen. Die mehrfache – und damit fehleranfällige und zeitaufwändige – Erfassung von Daten entfällt, da die Daten automatisiert über standardisierte Schnittstellen übertragen werden.

Der ERP-Anbieter KUMAVISION beispielsweise verfolgt eine solche Integrationsstrategie. Die Architektur seiner auf der weltweit verfügbaren, modernen Plattform Microsoft Dynamics NAV basierenden ERP-Branchenlösungen und die abgebildeten Prozesse bzw. Datenmodelle sind von vornherein so ausgelegt, dass Daten mit anderen Anwendungen ausgetauscht werden können – und zwar in beiden Richtungen. Die Verfügbarkeit und die Einfachheit solcher integrierenden Lösungen ist heute höher denn je. Auch technologische Hürden wie inkompatible Schnittstellen, fehlende Standards oder zu geringe Bandbreiten muss kein Unternehmen mehr fürchten.

Anhand der folgenden Punkte können Sie überprüfen, inwieweit Sie im Kontext der Digitalisierung schon auf die bedarfs- und produktivitätsorientierte Nutzung von IT setzen:

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