Augmented Reality

AR mal anders: Hololamp funktioniert ganz ohne Brille

Die Hololamp bringt Augmented Reality direkt auf euren Schreibtisch. Das geht ganz ohne Brille oder Blick aufs Smartphone-Display.

02.02.2017 Kim Rixecker

Hololamp: Innovative Augmented-Reality-Lösung

Hololamp Augmented reality
Hololamp: Der derzeitige Prototyp sieht noch nicht ganz so schick wie auf diesem Bild aus. (Foto: Hololamp)

Augmented Reality begegnet uns auch heute noch am häufigsten in Form von Smartphone-Apps. Dabei wird die Kamera auf ein Objekt gerichtet, das dann auf dem Display zusammen mit digitalen Objekten angezeigt wird. Darüber hinaus gibt es auch Brillensysteme wie Microsofts Hololens . Das französische Startup Hololamp hat jetzt eine weitere Möglichkeit entwickelt, um reale und digitale Welt zu vereinen.

Hololamp setzt auf einen Projektor, um 3D-Objekte direkt auf einem Tisch oder einer anderen Oberfläche darzustellen. Obwohl es sich um eine zweidimensionale Projektion handelt, lassen sich die dargestellten 3D-Objekte von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten. Dazu überwacht die Hololamp eure Bewegungen, um die Projektionen je nach Blickwinkel anzupassen. Der Nachteil bei diesem System: Die 3D-Darstellung funktioniert nur für eine Person.

Hololamp: Entwicklerversion soll per Crowdfunding finanziert werden

Die Macher der Hololamp haben Anfang des Jahres bereits einen funktionierenden Prototyp gezeigt. In einem nächsten Schritt wollen die Franzosen eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben rufen. Darüber sollen vor allem Entwickler an die erste Serienversion der Augmented-Reality-Hardware kommen.

Einen genauen Termin für die Crowdfunding-Kampagne gibt es noch nicht. Auch der genaue Preis ist unklar. Immerhin wissen wir aber schon jetzt, dass die Hololamp zusammen mit einem SDK für die 3D-Engine Unity ausgeliefert werden soll. Außerdem wird eine 3D-Schach-Software mitgeliefert.

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