Artificial Intelligence

Apple verspricht ein Ende der KI-Geheimnisse

Bis dato galt in der Produktentwicklung bei Apple ein absolutes Schweigegebot, das die Gerüchteküche anheizte. Bei der Forschung zur künstlichen Intelligenz hat der Konzern selbst Verstand genug, es anders zu machen.

19.12.2016
Apple Twitter AI
"Can we publish?" - "Yes." (Foto: Twitter)

Zu den Forschungen auf dem Gebiet künstlicher Intelligenz will Apple künftig den akademischen Austausch suchen. Diese Trendwende in der Kommunikationspolitik des IT-Riesen kündigte Russ Salakhutdinov, Apples Director of AI Research, in einem Vortrag auf der NIPS-Fachkonferenz (Neural Information Processing Systems) an. Bislang gehen die Apples-Wettbewerber auf diesem Gebiet, insbesondere die Big Player Google und Facebook, deutlich offener mit ihren Forschungsergebnissen um.

Dass Apple seinen Forschern offiziell erlaubt, zu publizieren, macht den Konzern für angehende KI-Wissenschaftler zu einem deutlich attraktiveren Arbeitgeber – sorgen doch erst die Fachveröffentlichungen für entsprechendes Renommee in Universitäts- und Wissenschaftskreisen. In der Vergangenheit hatte die Öffentlichkeit von Apples Forschungsarbeiten oft erst erfahren, wenn das Unternehmen marktreife Produkte vorstellte. Mitunter ließ sich auch aus Patentanträgen schließen, woran Apple-Forscher jeweils arbeiteten.

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