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Artificial Intelligence

Amazon stellt KI-Kamera für Entwickler vor

Mit der Videokamera DeepLense soll Profis neue Apps entwickeln und den Einstieg in Deep-Learning-Verfahren leichter schaffen. Die Kamera bringt bereits trainierte Modelle für die Bilderkennung mit, die Amazon kontinuierlich weiterentwickeln will.

18.12.2017
Quelle: Amazon
Quelle: Amazon

Auf der Entwicklerkonferenz AWS re:invent 2017 hat Amazon die programmierbare Videokamera DeepLense vorgestellt. In einem Blog-Beitrag erklärt Jeff Barr, Chefstratege der Amazon Web Services (AWS), dass die Anwender damit sowohl neue Apps entwickeln als auch Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz, dem Internet of Things (IoT) und serverlosem Computing sammeln können.

In der Software der Kamera stecken bereits trainierte Modelle für die Texterkennung in Videostreams und für die Bilderkennung. Diese ermöglichen ihr, unter anderem Haustiere, Haushaltgegenstände, Bewegungen und Aktionen sowie Gesichtsausdrücke zu identifizieren und zu deuten. Außerdem sind AWS Greengrass für die Kommunikation zwischen IoT-Geräten und eine für die Kamera optimierte Version des Deep-Learning-Frameworks MXNet an Bord. Beim Betriebssystem hat sich Amazon für Ubuntu 16.04 LTS entschieden. DeepLense soll ab dem 14. April 2018 für 249 US-Dollar erhältlich sein. Nach Deutschland wird die Kamera voraussichtlich nicht geliefert.

Bereits Anfang Oktober hatte Google seine Kamera Clips präsentiert, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Geschehnisse vor ihrer Linse überwacht und automatisch Fotos macht, wenn die Chance auf einen guten Schnappschuss besteht. Im Unterschied zu DeepLense richtet sich Clips an den Consumer-Markt.

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