Artificial Intelligence

Amazon kündigt ein deutsches AI-Forschungszentrum an

Der E-Commerce-Konzern tritt der baden-württembergischen AI-Initiative bei und will in Tübingen 100 Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung schaffen.

27.10.2017
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Cyber Valley / Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

Laut einem Bericht der britischen Financial Times ist Amazon nun Mitglied von Cyber Valley , einer Initiative, die im Dezember 2016 vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme , dem Land Baden-Württemberg sowie den Universitäten Stuttgart und Tübingen ins Leben gerufen wurde. Weitere Mitglieder sind die Automobilhersteller BMW, Daimler und Porsche, die Zulieferer Bosch und ZF Friedrichshafen sowie der Social-Media-Konzern Facebook.

Amazon will im Rahmen der Initiative in Tübingen ein Forschungszentrum zu KI-Technologien eröffnen, wo bis zu 100 Doktoranden beschäftigt und ausgebildet werden sollen. Das will sich der Konzern rund 420.000 Euro im Jahr kosten lassen, hinzu kommen 1,25 Millionen Euro für die Förderung von AI-Forschung in der Region. Des Weiteren will Amazon das 3D-Startup Body Labs in das Projekt einbringen, das die Firma erst Anfang Oktober übernommen hat.

Body Labs wurde am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen gegründet und entstand aus der Zusammenarbeit des Instituts mit der amerikanischen Brown University . Gemeinsam hatten sie in den vergangenen zehn Jahren eine Biometrics-Software zur automatischen Erfassung der Körpermaße und Bewegungen von Menschen mittels künstlicher Intelligenz entwickelt.

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