Artificial Intelligence

Amazon gibt seine digitale Assistentin Alexa frei

Entwickler dürfen die künstliche Intelligenz, die hinter Amazons digitaler Assistentin Alexa steht, künftig auch in eigenen Anwendungen einsetzen. Die Software nimmt ihnen sogar viel Arbeit ab, weil sie die nötige Infrastruktur selber schafft.

27.04.2017
Amazon Alexa Chat
Amazon gibt seine digitale Assistentin Alexa für Entwickler frei. (Grafik: Amazon)

Als Clouddienst erkennt die Alexa-Software namens Lex gesprochene Sprache ebenso wie den Inhalt geschriebener Texte. Entsprechend den programmierten Vorgaben kann sie auf den Nutzer reagieren, also Fragen beantworten, Bestellungen tätigen, oder Gegenfragen stellen, wenn ihr, beispielsweise bei der Buchung einer Reise, noch nötige Informationen fehlen.

Mit Lex lassen sich Apps für Mobilgeräte, Internet of Things-Systeme, Webanwendungen und Chatdienste entwickeln. Die Software kümmert sich selbständig um die Authentifizierungsprozesse, die von unterschiedlichen Plattformen gefordert werden, und skaliert die bereitgestellten Ressourcen entsprechend dem Traffic, sodass Entwickler sich um die Schaffung der nötigen Infrastruktur keine Gedanken machen müssen.

Mehrere Organisationen wie die amerikanische Herzgesellschaft, aber auch Versicherungen und Dienstleister haben auf Amazons Ankündigung bereits reagiert und angekündigt, dass sie auf Basis von Lex eigene Anwendungen entwickeln werden. Vorerst ist Amazon Lex allerdings nur in der Region US East verfügbar. Entwickler erhalten Zugriff auf Lex via AWS Management Console , AWS Command Line Interface , oder die AWS-Software-Development-Kits für die unterschiedlichen Programmiersprachen.

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