Drones

Alphabet lässt sein Internet-per-Solardrohne-Projekt fallen

Rund 60 % der Weltbevölkerung haben gar keinen Internet-Zugang. Ein Google-Vorhaben, das dem abhelfen sollte, ist nun eingestellt worden.

30.01.2017
Google Titan Solara
Die durch solar getriebene Google-Drohne (Foto: Google)

Das Projekt Titan, mit dem Google Internet-Versorgung per Drohnen in entlegene Gebiete tragen wollte, ist gescheitert. Das hat Konzernmutter Alphabet gegenüber dem Online-Magazin 9TO5Google bestätigt. Die beteiligten Mitarbeiter – zwischenzeitlich waren es bis zu 50 – sollen in den kommenden Monaten andere Aufgaben innerhalb des Konzerns erhalten.

Mit dem Projekt Titan wollte Google erforschen, wie abgelegene Regionen mit Internet-Zugang versorgt werden könnten; als Mittel der Wahl waren in großer Höhe fliegende, solar getriebene Drohnen vorgesehen. Schon 2016 kursierten jedoch Meldungen über ernste Probleme. Zu den Entscheidungsgründen dürfte vermutlich auch der stark wachsende Mobilfunkmarkt in Afrika in Kombination mit dem näher rückenden 5G-Rollout zählen.

Einige der Einstellung des Projekts betroffenen Mitarbeiter werden künftig wohl beim Projekt Loon eingesetzt werden. Auch bei Loon geht es um die Internet-Versorgung entlegener Gebiete, zum Einsatz sollen dabei aber keine Drohnen kommen, sondern Heißluftballons, die in der Stratosphäre fliegen.

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