Augmented & Virtual Reality

5G soll Virtual Reality verbessern

Auf dem Mobile Broadband Forum 2017 stellten Huawei und TPCast ein VR-Headset vor, dessen Renderprozesse per 5G-Mobilfunk in der Cloud stattfinden.

07.12.2017
HTC Vive
HTC Vive

TPCast ist eine chinesische Firma, die mit ihren Zubehörprodukten kabelgebundene VR-Headsets wie die HTC Vive oder die Oculus Rift vom Kabel befreit und über ein Funkmodul mit dem PC verbindet. Auf dem von Huawei organisierten Mobile Broadband Forum in London informierten die beiden Unternehmen in einem Memorandum of Understanding über ihre Absicht , ein VR-Headset mit 5G-Mobilfunkanbindung zu entwickeln. Die rechenaufwendigen Renderprozesse sollen dann nicht mehr im Headset selbst oder auf dem PC stattfinden, sondern in einem Cloud-Rechenzentrum.

Über die kommende Mobilfunktechnik 5G sollen die Daten zwischen Rechenzentrum und Headset mit einer Geschwindigkeit von rund 9 Gbit/s fließen, bei einer Latenz zwischen 2 und 10 ms. Das 5G-Modem im Headset liefert der zu Huawei gehörenden Halbleiterhersteller HiSilicon . TPCast hingegen kümmert sich um den Codec und das Protokoll für die verlustfreie Kompression und Übertragung der Daten. Geplant ist für den Anfang eine Auflösung mit 1080p, die später auf bis zu 6K steigen soll. Erste Geräte sollen ab 2020 verfügbar sein.

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