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100 Prozent der DAX-30-Unternehmen nutzen Open-Source-Software

Open-Source-Software (OSS) ist für die deutsche Industrie selbstverständlicher Alltag – mit vielen tragfähigen Geschäftsmodellen und hoher Wirtschaftlichkeit für Anbieter und Nutzer. Dies unterstreicht eine Studie aus dem November 2015, die aussagt, dass in allen DAX-Unternehmen in irgendeiner Form OSS zum Einsatz kommt.

19.02.2016
Open Source Forum

Das Entwicklungs-, Lizenz- und Business-Modell Open Source Software hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. In vielen deutschen Firmen besitzt OSS mittlerweile eine unternehmenskritische Bedeutung. OpenSource Software hat sich somit längst zu einem Wirtschaftsfaktor in Deutschland und Europa gewandelt und spielt in der B2B-IT-Landschaft eine immense Rolle.

Diese Rolle ist weitaus größer als dies in Wahrnehmung und Bewusstsein verankert ist. Dies ist mit ein Grund, warum dennoch immer noch Verunsicherung, Unwissenheit und Schwierigkeiten bei Einkauf oder Auftragsvergabe bestehen.

Open-Source-Software ist ein Motor für mehr Wirtschaftlichkeit. Ausschlaggebende Faktoren sind hierbei deren Innovationsgrad, Qualität, Flexibilität und Einsparpotenziale sowie auch Sicherheit. Diese Merkmale machen Open Source Software zu einer unverzichtbaren Basis nachhaltiger, zukünftiger Wertschöpfung durch die IT-Industrie.

OSS unterscheidet sich von proprietärer (herstellergebundener) Software vor allem darin, dass der Quellcode frei verfügbar ist. Dies gibt dem kommerziellen Nutzer erhöhte Kontrolle und Sicherheit für seine IT. Das erlaubt ihm proprietäre Software nicht - hier ist er oft auf blindes Vertrauen in den Hersteller angewiesen. Bei Wechsel oder Ausfall des Software-Dienstleisters ist ein teurer Tausch der Software nicht notwendig. Ein anderer Dienstleister kann die bestehende Software weiter betreuen.

Quelloffene Software ist aber mehr. Der weit verbreitete Webserver Apache und das Datenbanksystem MySQL sind hierfür herausragende Beispiele. Open Source-Software besitzt auch bei aktuellen Mega-Trends wie dem Internet of Things entscheidenden Anteil und wird dies auch bei zukünftigen Entwicklungen haben.

Quelle: SerNET-Studie (Stand 19.02.2015)

Open Source Park

Der Open Source Park vereint Aussteller zu vielen verschiedenen Aspekten des B2B-Nutzens von Open Source-Hardware und -Software. Er ist diesmal in Halle 3 (D35 / D36) platziert. Der Gemeinschaftsstand bringt den Messeauftritt Open Source-relevanter Aussteller unter ein gemeinsames Dach und sorgt für konzentrierte Information für den Besucher und signifikant höhere Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für die einzelnen Aussteller. Der Open Source Park stellt die größte Business-orientierte Veranstaltung für quelloffene Software in Europa dar.

Open Source Forum

Das Open Source Forum findet in Halle 3, Stand D35 statt. Es gehört zu den meistbesuchten Veranstaltungen der CeBIT. Dort treffen Sie Top-Experten der Open Source-Szene und spüren in ca. 60 hochkarätigen Fachvorträgen den neuesten Trends nach. Ein wichtiges Ziel des Forums soll die Hervorhebung der enormen und vielfältigen Bedeutung für das gesamte B2B-IT sein. Insbesondere mittelständigen Unternehmen und KMUs soll das enorme Nutzen-Potential des Einsatzes von Open Source-Hardware und -Software näher gebracht werden. Als Themenschwerpunkte für 2016 sind Internet of Things, Systemadministration & Automation, Open Hardware & Raspberry Pi sowie Security & Privacy geplant. Die Vortragsdauer inklusive anschließender Frage-Antwort-Session beträgt jeweils ca. 20 bzw. 45 Minuten. Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch.

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